Wir müssen reden.

Michelle Enners aufEbenholz
Hi. Wir müssen reden.

Du weißt, das wird kein Liebesbrief. Zuletzt lief es mit uns beiden gar nicht gut, auch das ist dir nicht neu. Ich habe versucht, dich weiterhin in meinem Leben zu lassen, habe dir Raum gegeben – doch es war nie genug. Es war dir nie genug.

Deshalb sollten wir getrennte Wege gehen. Lass es mich erklären.

Hand in Hand.

Wenn ich an unsere Anfänge denke, weiß ich gar nicht mehr genau, wann du in mein Leben tratst, wer dich mir vorstellte – so lange ist es her. War unsere erste Begegnung beim Kinderballett oder schon im Sandkasten? In der Vorschule oder im Orchester? Weißt du es noch? Es muss gewesen sein, als ich noch recht klein war. Jedenfalls gingen wir jetzt schon sehr lange Hand in Hand, du mir jedoch immer mindestens einen Schritt voraus – und oft hatte das sein Gutes!

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Beendete Projekte

Beendete Projekte | aufebenholz.de

tastetwelve Berlin 2015 | aufebenholz.deTaste Twelve Berlin – Der Restaurantguide für die Hauptstadt

Im Jahr 2014 und 2015 durfte ich für Taste Twelve Berlin schreiben. Dies war das erste Mal, dass meine Texte in einem gebundenen Buch erschienen – und das dann sogar mit Lesebändchen und umweltschonend gedruckt! Komplett gefüllt mit meinen Worten. Als ich das erste Buch in der Hand hielt, wusste ich: Jetzt fühlte ich mich wirklich als Texterin!

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BVG-Freuden à la #weilwirdichlieben | aufebenholz-Edition

weilwirdichlieben BVG | aufebenholz.de
Wer viel in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, erlebt so einiges! Unter BVG-Freuden sammle ich einige meiner liebsten Situationen, welche ich ohne BVG und Co. sicher nicht erlebt hätte.

Push the button!
1. Februar 2017
Immer dieses Misstrauen anderer Mitreisender in Zügen, wenn man am Türöffneknopf steht…
#jaichkanndas #manmussdenknopfnichtnochmaldrücken #entspannteurearme #weilwirdichlieben

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Wussten Sie schon,…? – Ukraine

Heute bei aufebenholz.de geht es um die Ukraine!

Über diese Reihe

„Wussten Sie schon…?“ ist eine Blogreihe, welche ich auf meiner Weltreise begonnen habe. In diesen Blogposts sammelte ich einige Beobachtungen, die ich in den unterschiedlichen Ländern über Sitten und Kulturen gemacht hatte. Auch nach meiner großen Reise sammle ich jedoch fleißig weiter! Hierbei muss man beachten, dass die kurzen Statements mit etwas Ironie geschrieben werden und ich sie nicht immer mit Einheimischen habe abgleichen und erklären können. Wenn es jemand von den Lesenden genau weiß: Hinterlass‘ mir doch ein Kommentar zu Fehlinformationen oder spannenden Ergänzungen! 

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Jetzt geht es aber los: Willkommen in der Ukraine!

Wussten Sie schon,…

… dass Frauen nicht mit Handschlag begrüßt werden? Dass das in einigen anderen Kulturräumen ebenfalls Brauch ist, wusste ich – in der Ukraine hatte ich das jedoch nicht erwartet. Und so dachte ich mir anfangs: Wie unhöflich! Da wurde ich beim Kennenlernen dauernd übergangen! 

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Wussten Sie schon,…? Japan-Edition

Japan aufebenholz Michelle Enners
Über diese Reihe

„Wussten Sie schon…?“ ist eine Blogreihe, welche ich auf meiner Weltreise begonnen habe. In diesen Blogposts sammelte ich einige Beobachtungen, die ich in den unterschiedlichen Ländern über Sitten und Kulturen gemacht hatte. Auch nach meiner großen Reise sammle ich jedoch fleißig weiter! Hierbei muss man beachten, dass die kurzen Statements mit etwas Ironie geschrieben werden und ich sie nicht immer mit Einheimischen habe abgleichen und erklären können. Wenn es jemand von den Lesenden genau weiß: Hinterlass‘ mir doch ein Kommentar zu Fehlinformationen oder spannenden Ergänzungen! 

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Wussten Sie schon,… – Japan

…dass japanische Frauen Stöckelschuhe, Wedges und die krassesten Highheels lieben und natürlich (oder: vor allem) bei Tage tragen?

…und dass die Vorliebe für diese Art Schuhe nicht unbedingt bedeutet, dass sie auch damit laufen können? Tatsächlich sieht man viele wankende Frauen oder den bekannten „Trampelschritt“ auf den Straßen der Großstädte. Ich hab manchmal richtig mitgelitten.

…dass die Haarfarbe „gold“ bei Männlein und Weiblein sehr beliebt ist?

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Raus aus der Komfortzone

Komfortzone Michelle Enners
Raus aus der Komfortzone, rauf auf die Bühne! Quelle: pexels
„Remember how you said you wanted to leave your comfortzone? Michelle, you are way out of it by now,“ sagte meine italienische Gastschwester Sara beim letzten Skypedate zu mir und grinste in die Kamera. Und sie hat Recht: Es steht 1:0 für Michelle versus Komfortzone – wie es dazu kam und warum ich so glücklich darüber bin, erfahrt ihr jetzt!
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„Ne gute Portion Angst gehört immer zu den besten Abenteuern. Es wird wunderbar!“

Das wiederum waren meine Worte zu einer Freundin, welche es gerade ins Ausland verschlug und der langsam der Hintern auf Grundeis ging. Ein wenig. Und zwar jeden Tag, der sie näher in Richtung Abflug brachte, ein wenig mehr. Um Himmels Willen, wie sehr ich sie beneidete und gleichzeitig auch nicht beneidete: Dieses Gefühl kurz vorm Verlassen der Komfortzone ist so grausig-schön, dass mein Körper und Geist sich vor meinen Abenteuern nie darüber einig sind, wie es mir geht. Muss ich mich gleich übergeben oder platze ich schlicht vor Vorfreude? Mache ich einen Rückzieher oder springe ich tatsächlich? Wärmt diese neue Erfahrung mein Herz oder verbrenne ich mich daran? Und was ist, wenn…?

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Engel in Laufschuhen – San Francisco

Joggerin aufebenholz

Alleine auf Weltreise & auf geheimer Mission


Preface

Nachdem ich in Japan, Indien und Australien gewesen war und dort Freundinnen und Familie besucht hatte, hieß es nun: Hello there, United States of America! Ganz allein in der weiten Prärie quasi! Es zog mich, als USA-Greenhorn, erst einmal in die großen Städte, die man aus dem TV kennt – man will sich ja einen Überblick verschaffen. Meine Tour sollte in San Francisco starten und nach Los Angeles sowie Miami dann in New York enden.

Mit australischen Frangipani im Haar (aus Plastik allerdings) ging es für mich ganz authentisch in den Landeanflug – you need to wear flowers in your hair, darl‚! Ich befand mich also gerade ein paar Tage in der ersten Stadt: San Francisco. Eigentlich war alles cool – ich hatte super spannende Leute in meinem Hostelzimmer, erkundete allein oder mit den neuen Bekannten die Stadt, kaufte ein paar Souvenirs für mich und die Family und war happy. Bis, ja bis meine Kreditkarte gehackt wurde. Angespannt und ohne wirkliche Handlungsoptionen machte ich mich trotzdem auf den Weg in die Stadt – denn ich hatte eine Mission…

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Reisen – Kategorievorstellung

Reisen | aufebenholz.de

 „But he found that a traveller’s life is one that includes much pain amidst its enjoyments. His feelings are for ever on the stretch; and when he begins to sink into repose, he finds himself obliged to quit that on which he rests in pleasure for something new, which again engages his attention, and which also he forsakes for other novelties.“
Mary Shelley (Frankenstein)

Oh ja, da hat es Mary Shelley so ziemlich auf den Punkt gebracht. Der Welt gehört mein Herz, so schmalzig das auch klingen mag, und ich werde so lange nicht aufhören zu reisen, wie ich mich einigermaßen selbstständig fortbewegen kann. Mein Fernweh hat mich schon an die schönsten und verrücktesten Orte gebracht, es hat mich noch weiter zur Selbstständigkeit erzogen, als ein Studium es je schaffen könnte und es hat mich die eine oder andere Lektion über mich selbst gelehrt. 

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