Mein eigener Blog feiert bald Dreijähriges – und passiert ist hier… so gut wie nichts.

Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es. | aufebenholz.de

Ist es nicht verrückt, wie man lange auf etwas hin fiebert, an Konzepten feilt und es gar nicht erwarten kann, endlich loszulegen? Und dann ist der Tag gekommen, man hat die grundsätzliche Organisation hinter sich – und plötzlich sind da die weichen Knie, die kritische Stimme, die Angst vor dem ersten Schritt ins kalte Nass?

Ja, so ging und geht es mit aufebenholz.de. Dieser Blog, der eigentlich mein Herzstück des Schreibens, mein Ausgleich zu meinen Arbeitstexten und noch dazu mein (kleines) Aushängeschild für mich als Texterin werden sollte, hat mein innerliches Zögern leider mit voller Wucht abbekommen. Und – zack – sind drei Jahre vergangen und die Anzahl der Posts hat sich nicht so sehr verändert. Ein Trauerspiel!


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Wir müssen reden.

Michelle Enners aufEbenholz
Hi. Wir müssen reden.

Du weißt, das wird kein Liebesbrief. Zuletzt lief es mit uns beiden gar nicht gut, auch das ist dir nicht neu. Ich habe versucht, dich weiterhin in meinem Leben zu lassen, habe dir Raum gegeben – doch es war nie genug. Es war dir nie genug.

Deshalb sollten wir getrennte Wege gehen. Lass es mich erklären.

Hand in Hand.

Wenn ich an unsere Anfänge denke, weiß ich gar nicht mehr genau, wann du in mein Leben tratst, wer dich mir vorstellte – so lange ist es her. War unsere erste Begegnung beim Kinderballett oder schon im Sandkasten? In der Vorschule oder im Orchester? Weißt du es noch? Es muss gewesen sein, als ich noch recht klein war. Jedenfalls gingen wir jetzt schon sehr lange Hand in Hand, du mir jedoch immer mindestens einen Schritt voraus – und oft hatte das sein Gutes!

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