Mein eigener Blog feiert bald Dreijähriges – und passiert ist hier… so gut wie nichts.

Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es. | aufebenholz.de

Ist es nicht verrückt, wie man lange auf etwas hin fiebert, an Konzepten feilt und es gar nicht erwarten kann, endlich loszulegen? Und dann ist der Tag gekommen, man hat die grundsätzliche Organisation hinter sich – und plötzlich sind da die weichen Knie, die kritische Stimme, die Angst vor dem ersten Schritt ins kalte Nass?

Ja, so ging und geht es mit aufebenholz.de. Dieser Blog, der eigentlich mein Herzstück des Schreibens, mein Ausgleich zu meinen Arbeitstexten und noch dazu mein (kleines) Aushängeschild für mich als Texterin werden sollte, hat mein innerliches Zögern leider mit voller Wucht abbekommen. Und – zack – sind drei Jahre vergangen und die Anzahl der Posts hat sich nicht so sehr verändert. Ein Trauerspiel!


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Abschiede und Bilderfluten

Abschiede und Bilderfluten | Kaufebenholz.de

Wisst ihr, was ich sowohl faszinierend als auch wahnsinnig gruselig finde? Dass man nie weiß, wann man eine Person das letzte Mal gesehen haben, sie das letzte Mal umarmt oder mit ihr gesprochen haben wird, bevor es plötzlich nicht mehr möglich ist. Dieser Gedankengang ist natürlich keine Neuigkeit, beschäftigt mich in den letzten Tagen aber sehr. Denn es hat ein ganz wunderbarer, junger Mensch diese Welt verlassen. Und mein Herz ist schwer.

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Meine sechs Topthemen 2018

Meine 6 Topthemen in 2018 | aufebenholz.de

2018

Zack, das war’s. Das Jahr 2018 hat uns den Rücken gekehrt und wir befinden uns bereits in einer nächsten Runde um die Sonne! Heute möchte ich mit euch meinen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr teilen. Was 2018 definitiv zu kurz gekommen ist, ist meine Arbeit an auf Ebenholz. Noch bevor mein Blog eine Regelmäßigkeit erleben durfte, kam das aufregende Leben dazwischen und mit ihm verschiedenste spannende Projekte, die oft leider wenig mit dem Schreiben zu tun hatten.

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Easy going: In 8 kleinen Schritten zu mehr Nachhaltigkeit

In 8 Schritten zu mehr Nachhaltigkeit | aufebenholz.de

Nachhaltigkeit: Erste Schritte in einen nachhaltigeren Alltag

Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist derzeit in aller Munde – so scheint es mir zumindest, aber mein Interesse dafür ist nicht neu und die Algorithmen in den Social Media kennen dieses Interesse natürlich längst.

Seit dem letzten Jahr versuche ich noch mehr auf meinen Konsum zu achten als zuvor schon, denn wenn man sich ein bisschen einliest und vor allem den großen Plastikverbrauch betrachtet, kann einem schon ganz anders werden. Zwar habe ich in der Vergangenheit schon immer einen Einkaufsbeutel mit mir rumgetragen und den Müll getrennt, dazu versucht biologisch und ohne Gemüsetüten einzukaufen – aber das reicht mir bei Weitem nicht mehr.

Im heutigen Beitrag möchte ich deshalb acht (erste) kleine Schritte für mehr Nachhaltigkeit im Alltag vorstellen – es sind Schritte, die weder viel Kraft noch viel Geld kosten, aber auf Dauer schon einen Unterschied machen! Neben kleinen (und teilweise nur anfänglichen) Unkosten braucht es eigentlich nur etwas Umgewöhnung.
Jetzt aber genug der Vorrede – los geht’s!

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Vom digitalen Leben und Sterben

Vom digitalen Leben und Sterben | aufebenholz.de

Wenn der Tod online zum Thema wird

In der ersten Januarwoche war der „Tod“ in den sozialen Medien besonders präsent und er ist es noch jetzt. Und zwar nicht der Tod derer, die in Kriegen oder durch Armut ihr Leben verlieren, sondern der Tod und der Umgang mit ihm an sich.
Am ersten Januar postete ein amerikanischer Youtuber ein Video, in welchem er dokumentiert, wie er in einem japanischen Wald eine Leiche findet. Die verstorbene Person hat höchstwahrscheinlich Suizid begangen, doch rechtfertigt ein Freitod die öffentliche Inszenierung des Todesfalls durch einen jungen Youtuber? Bis über die Grenzen der USA hinaus schwappte eine riesige Welle der Empörung über die Nachrichtenkanäle und sozialen Medien, sodass auch in den deutschen Nachrichten und Klatschblättern über diese Aktion und die Grenzen der Unterhaltung und Pietät diskutiert wird. Wie geht man mit dem Tod in den sozialen Medien um? Darf man ihn nicht nur erwähnen, sondern auch zeigen?

Vom digitalen Leben und Sterben | aufebenholz.de
Foto: pixabay

Ebenfalls am ersten Januar schockte der Tod einer deutschen Influencerin ihre Community. Die junge Frau verstarb mit gerade 30 Jahren an Brustkrebs. Ihre Community, welche sie am Anfang ihrer Laufbahn als Influencerin vor allem auf ihrem Weg zum sportlicheren und fitteren Ich mitgenommen hatte, steht unter Schock. Und reagiert auf unterschiedliche Weisen. Um Trauerbewältigung, Vernetzung und digitale Denkmäler soll es deshalb im heutigen Blogpost gehen – und um den Umgang mit einem Thema, das uns alle betrifft: Mit dem Tod.

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Alleine reisen | Vorteile

22 Gründe für das Alleinreisen | aufebenholz.de

Das Reisen allein und seine Vorteile

Im Blogpost über die Nachteile des Alleinreisens habe ich euch ganze elf Gründe genannt, die in meinen Augen ziemlich negativ sein können – der Inhalt entsprach also dem Titel des Blogposts!

Wenn ihr jetzt von diesen Nachteilen ein bisschen verunsichert worden sein solltet, lasst euch gesagt sein: Das müsst ihr nicht! Heute erwarten euch ganze 22 Gründe, die für das Alleinreisen sprechen! Ready? Dann los!

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Alleine reisen | Nachteile

11 Nachteile des Alleinreisens | aufebenholz.de

Über das Reisen allein und seine Nachteile

Vielleicht seid ihr schon in den Genuss gekommen, ganz allein auf ein Abenteuer aufzubrechen. Vielleicht aber steht es auf eurer To-Do-Liste, direkt zwischen Punkten wie „beim Karaoke I will always love you singen“ und „Bungee-Jumping in Neuseeland“. Es gibt viele Gründe, alleine reisen zu wollen – und es gibt so wunderbare viele Möglichkeiten, es zu tun!

Es muss nicht der äußerste Zipfel der Erde sein, damit euer Erlebnis ein wirklich intensives wird. Und es muss auch kein gehyptes, besonders „cooles“ Land sein, in das ihr aufbrecht. Ob es in den brasilianischen Dschungel, die Wüste Australiens, ein kleines Dorf in Griechenland oder auch eine Großstadt wie New York geht, ob in eine nahegelegene Stadt im Ausland oder ein Städtchen nur wenige Zugstunden von daheim: Wichtig ist, dass man wirklich Lust darauf hat, neue Orte mit eigenen Augen zu sehen, sie im eigenen Tempo kennenzulernen und dabei in sich hineinzuhorchen.

Nachteile des Alleinreisens | aufebenholz.de
Bild: pexels

Should I stay or should I go?

Heute werde ich euch meine persönlichen Nachteile des Alleinreisens beschreiben. Wenn ihr also gerade dabei sein solltet, euren Trip vorzubereiten – und das vielleicht sogar zum allerersten Mal – sind vielleicht einige interessante Punkte für euch dabei! Die Vorteile gibt es im nächsten Blogpost und eines sei verraten: Es gibt in meiner Auflistung definitiv mehr Vor- als Nachteile!

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Meine Nachbarin die Papageidame

Papageidame | aufebenholz.de
„Tag des guten Nachbarn“

Wie es scheint, ist der 28. September „Tag des guten Nachbarn“ – zumindest in den USA. Und ja, Nachbar*innen sind wirklich was Feines: Manchmal haben sie das fehlende Mehl parat, manchmal können sie die Blumen gießen, wenn man verreist. Oder sie bringen einem etwas mit, wenn man krank ist und es nicht selbst zur Apotheke schafft. Ein Traum!

Die Realität beglückt leider nicht alle mit solch einer Nachbarschaft, auch mich nicht. Aber dafür beglückt mich das Haus, in dem ich wohne, mit einer Reihe slapstickartiger Geschichten und Erlebnisse. Einige Monate lang spielte tatsächlich ein Papagei die Hauptrolle in meinen Erzählungen.

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Wahltag

Wahltag | aufebenholz.de
Kein Polit-Blog

Auch, wenn aufebenholz definitiv kein politischer Blog ist, muss ich heute ein paar Gedanken zur Bundestagswahl 2017 loswerden. Es ist der 24. September und für mich – wie für viele andere auch – hat heute die wohl spannendste Bundestagswahl seit Erhalt des Wahlrechts stattgefunden. Der Ausgang dieser Wahl hat mich zum Nachdenken gebracht – und zukünftig bringt er mich auch zum Handeln. Aber dazu gleich.

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Gestatten, der Club der Visionär*innen

Gestatten, der Club der Visionär*innen | aufebenholz.de
Visionen haben – eine Frage des Alters?

Mit Mitte zwanzig ist es so weit: Das Alter bekommt eine neue Relevanz. Man hat sich an viele Meilensteine des Erwachsenenlebens gewöhnt (Ausbildung, internationale Volljährigkeit, Job, Wohnung, eigener Haushalt, Wahlen, etc.) und befindet sich in dieser seltsamen Phase zwischen „noch halb im Studium“ und „alle um einen herum verloben sich und kriegen dazu Kinder, Doktortitel oder gar beides“. Dabei genießt man vielleicht die zuweilen offenen, frei planbaren Monate voller Möglichkeiten und macht sich innerlich einen Spaß daraus, wenn der Mensch an der Clubtür unsicher ist, ob nach dem Ausweis gefragt werden sollte oder man schon als volljährig durchgeht.

Doch „jung“ zu sein bringt in so mancher Situation ein unschönes Phänomen mit sich: Nicht ernst genommen zu werden. Und das ist wirklich unschön. Vor allem, wenn man Ideen teilen und diskutieren möchte.

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